Zusammenleben-in-Hiddesen ist also 2024 noch recht lebendig. Das Ziel ist es immer noch, die in Hiddesen neu angekommenen Neubürger*innen willkommen zu heißen, sie im Alltag mit Rat und Tat zu unterstützen und ihnen bei der Integration nachbarschaftlich zu helfen.
2015 waren viele Geflüchtete aus dem Irak, Libanon, Afghanistan, Pakistan, Armenien… in den städtischen Unterkünften „Untere Schanze“ oder im „Heidehof“ oder übergangsweise in privaten Wohnungen wie im ehemaligen Blindenheim im Maiweg untergekommen. Im November 2015 trafen sich Vertreter*innen der Hiddeser Kirchengemeinden und verschiedener Institutionen, Vereine und Gruppen sowie interessierte MitbürgerInnen, um zu überlegen, wie eine gemeinsame Initiative für die erfolgreiche Flüchtlingsarbeit in Hiddesen aussehen kann. Es entstand die Initiative "Zusammenleben-in-Hiddesen".
Die Arbeit von Zusammenleben-in-Hiddesen war durchweg erfolgreich, ist aber keineswegs beendet oder überflüssig. Die meisten der Neubürger*innen leben inzwischen in eigenen Wohnungen. Einige sind aus Detmold verzogen, halten aber teilweise noch den Kontakt und geben ab und zu ein meist erfreuliches Lebenszeichen.
Die Nähstube, jetzt in den Räumen von Cafe Welcome, ist nach Bedarf geöffnet. Wer Gardinen oder anderes braucht und nähen möchte, melde sich bei
Christa Halatscheff,
Mechthild Schomacher,